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Unsere offenen Worte: So kann ZeroHero nicht weiter bestehen.

Erst haben wir auf das Ende des ersten Lockdowns gehofft. Dann darauf, dass es im Sommer besser wird. Danach auf das Weihnachtsgeschäft, die Neujahrsvorsätze, Lockerungen. Einfach darauf, dass alles wieder besser wird. Doch die Kundschaft blieb aus – und das tut sie bis heute.

Systemrelevant hin oder her: Unser aller Einkaufsverhalten hat sich in den vergangenen zwei Jahren geändert. Es ist pragmatischer geworden, bequemer, unschöner. Einmal hin, alles drin. Kein Wunder bei Homeoffice-Pflicht, geschlossenen Kitas und Schulen, Ausgangsbeschränkungen und dem omnipräsenten Virus. Unsere Umsatzeinbußen betrugen und betragen bis zu 50 Prozent weniger – ein Problem übrigens, mit dem fast der komplette Fachhandel zu kämpfen hat.

Ohne Corona-Hilfen und Kurzarbeit hätten wir gar nicht so lange überleben können. Ohne diese Unterstützungen gäbe es uns schon nicht mehr. Und daher wenden wir uns jetzt endlich an euch. Jetzt, wo es eigentlich schon viel zu spät ist. Doch besser spät als nie. Ihr, liebe Kundschaft, sollt erfahren, wie der Stand der Dinge ist.

Fakt ist leider: Wenn sich nicht sofort etwas ändert, also wenn nicht wieder mehr Leute in die Läden kommen, wird ZeroHero so nicht weitermachen können. Nürnberg oder Erlangen – eine Filiale, oder sogar beide, wird sonst schließen. Auch unser Partner Christian Schenkel, mit dem ZeroHero Laden in Hausen, hat sehr zu kämpfen.

Wem also Einkaufen mit allen Sinnen, Fachberatung, bewusster Konsum und eine gewisse Dosis Entschleunigung am Herzen liegen, dem wollen wir sagen: Komm vorbei!

Wir freuen uns auf dich. Jede Haferflocke zählt jetzt!